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Eine Stellungnahme zu “Sozioprudenz und Jurisprudenz”:


  1. Dr. Andreas Schwarz sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Röhl,

    zu Ihrem Blogeintrag über ‚Sozioprudenz und Jurisprudenz‘ wollte ich Ihnen ein paar Hintergrundinformationen geben. Die ‘Sozioprudenz’ habe ich im Rahmen einer langen – eigentlich als Habilitationsschrift gedachten – Arbeit seit Beginn des neuen Jahrtausends als Ausdruck für eine politisch-soziale Klugheitslehre erdacht. Leider war die Arbeit aufgrund großer Unkenntnis zu diesem Thema und eingeübter disziplinärer Versäulung nirgendswo universitär unterzubringen. So habe ich schließlich nach reiflicher Überlegung 2011 die ‘Sozioprudenz’ als Marke beim Deutschen Patentamt angemeldet. Was aber Clemens Albrecht nicht daran hinderte, das Konzept ohne Rücksicht auf meine vorherige Markenanmeldung ab 2012 an der Universität Koblenz als soziologisches Wahlfach einzurichten. Meine schon bestehenden Markenrechte wurden von der Uni Koblenz dabei einfach ignoriert. Leider hat das Konzept bei der Kaperung eine ärgerliche Reduktion erfahren, die so ursprünglich gar nicht gedacht war.

    Meine Vorstellung ging eher in die Richtung umfassender Klugheitsbildung. Eben als (formale und informale) Klugheit in Organisationen – mit Regierungskunst und Managementkompetenzen. So wie das jetzt, obwohl ich natürlich vielfach Einwände erhob und auch meine Mitarbeit anbot (während man jedoch von Seiten der Uni Koblenz lieber juristisch meine Markenrechte aufheben lassen wollte und eine nachträgliche Löschung der Marke betrieb), realisiert wurde, bin ich damit auch sehr unzufrieden.

    Und da sind Ihre Bedenken im Blog nur zu berechtigt. Eine bloße Konversationslehre ist auf jeden Fall zu dürftig, um sozialwissenschaftlich Ausgebildete als eine echte Alternative zu juristisch Qualifizierten in Unternehmen und Verwaltungen durchzusetzen. Eigentlich ging es mir um so etwas wie Judiz-Bildung und Schulung der (politischen und juristischen) Urteilskraft. Von der ich glaube, daß man sie mit der richtigen Kunst und Klugheit durchaus vermitteln kann. Wie es bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts ja auch so unternommen und praktiziert wurde. Freilich ist dies nicht in einem ‚Wochenendseminar‘ zu machen.

    Freundliche Grüße
    Dr. Andreas Schwarz

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