Rechtssoziologie unter fremdem Namen III

Die Sektion Rechtssoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie kündigt in der Zeitschrift für Rechtssoziologie Heft 2, 2009, S. 275 die Verleihung des Wolfgang-Kaupen-Preises an, der 2010 erstmals vergeben werden soll. Gesucht wird der beste rechtssoziologische Fachaufsatz des Jahres 2009. Die Redaktionen von 13 Zeitschriften werden um eine Nominierung gebeten. Interessant erscheint mir, wo die Sektion die Rechtssoziologie aus ihrem Versteck hervorholen will, nämlich aus folgenden 13 Zeitschriften:
1. Ancilla Iuris
2. Berliner Journal für Soziologie
3. Juridikum
4. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie
5. Kriminologisches Journal
6. Kritische Justiz
7. Leviathan
8. Österreichische Zeitschrift für Soziologie
9. Politische Vierteljahresschrift
10. Rechtstheorie
11. Schweizerische Zeitschrift für Politikwissenschaft
12. Schweizerische Zeitschrift für Soziologie
13. Soziale Welt

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Eine Stellungnahme zu “Rechtssoziologie unter fremdem Namen III”:


  1. MW sagt:

    Ich finde es auch bedauerlich, dass keine juristischen Zeitschriften vorkommen. Gerade so als würde dort nun überhaupt keine Rechtssoziologie betrieben (oder wenigstens keine ‘richtige’). Ich hatte auf Anfrage u.a. die myops und die Kritische Vierteljahresschrift (KritV) vorgeschlagen. Weshalb diese Zeitschriften nicht in Betracht kommen, die ‘Kritische Justiz’ aber schon, kann ich inhaltlich nicht wirklich nachvollziehen. Sie selbst haben in Ihrem letzten Beitrag aus der JZ zitiert. Aber an eine solche echte ‘Juristenzeitung’ wollen die ‘echten’ Rechtssoziologen wohl eher nicht denken. Aber da veröffentlicht der rechtssoziologische ‘Nachwuchs’ ja auch eher nicht… Die Idee, den ‘Nachwuchspreis’ als Zeitschriftenpreis auszuloben, finde ich sehr schön, und es gibt wohl auch die Möglichkeit, aus dem Kreis von Vereinigung und Sektion einen Vorschlag zu unterbreiten (wenn man denn einen hat…).
    MW

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